Presse Juni 2010

17.6.2010
Über-Leben im Umbruch
Das Wittenberge-Projekt und was wir daraus lernen können / Wohlwollendes Fazit einer Alltagsstudie
In: Märkische Allgemeine

8.6.2010
Niedergang von Wittenberge - Laboratorium der Ungleichzeitigkeit
In: Frankfurter Rundschau

7.6.2010
Die Kunst davonzukommen - Christiane Kühl über wissenschaftlich-kulturelle Überlebenshilfe in Berlin
In: WDR 5 Politikum

7.6.2010
Lecker Löwenzahnsalat
In: taz

7.6.2010
Wittenberge ist Thema einer Konferenz und auf der Bühne
In: Märkische Allgemeine

5.6.2010
Umstrittenes Wittenberge-Projekt endet
In: rbb aktuell

5.6.2010
Utopienforscher am Elbestrand
In: Berliner Zeitung

ÜBER LEBEN IM UMBRUCH - Konferenz und Theaterspektakel

3. bis 5. Juni 2010
im Collegium Hungaricum Berlin und Maxim Gorki Theater Berlin
Das Programm

Presse Mai 2010

17.5.2010
Über Leben im Umbruch
In: Ossietzky

8.5.2010
Yoga hat auch nie geholfen
Zwei Uraufführungen: „We Are Blood“ im Gorki-Theater und „Schattenkinder“ in den Kammerspielen des Deutschen Theaters
In: Der Tagesspiegel

8.5.2010
Kranich vor Flussufer und Ruinen
In: Neues Deutschland

7.5.2010
Vom Wir zum Ich und zuruck
Uraufführung im Maxim-Gorki-Theater: Armin Petras inszeniert “We Are Blood” von Fritz Kater
In: Berliner Zeitung

7.5.2010
Schnaps von Papi
In: taz

6.5.2010
“We are blood” - Fritz Kater recherchierte für das Projekt “Über Leben im Umbruch” in Wittenberge
In: dradio

6.5.2010
Da blüht doch was!
In: Rheinischer Merkur

6.5.2010
Petras inszeniert “We are blood”
Der Schrei der Kraniche
In: Frankfurter Rundschau

5.5.2010
Der feste Strang namens Wir
In: nachtkritik.de

5.5.2010
Maxim Gorki Theater: “We are blood”
In: rbb Kulturradio

Presse April 2010

28.4.2010
“Ich bin froh, dass wir den Dialog fortsetzen”
Pirmasenser Delegation findet in Wittenberge viele Gemeinsamkeiten aber auch gravierende Unterschiede
In: PZ Pirmasenser Zeitung

26.4.2010
Keine Träume aus Papier, sondern Blicke nach vorn
In: Brandenburger Allgemeine

24.4.2010
“Im Rücken die Stadt” - das Berliner Maxim-Gorki Theater zu Gast in Wittenberge
In: Inforadio

23.4.2010
Wittenberge - Verliererstadt oder falsches Image?
In: Prignitzer

22.4.2010
Das “Projekt” Wittenberge
Über Leben im Umbruch
In: rbb Fernsehen

17.4.2010
Über Leben im Umbruch
In: Lausitzer Rundschau

16.4.2010
Dänische Journalisten nehmen Wittenberge in Augenschein
In: Brandenburger Allgemeine

Aufbruch nach Umbruch?

Städte im Wandel
Ein Dialog zwischen Pirmasens und Wittenberge
23. bis 25. April 2010 in Wittenberge
Das Programm zur Veranstaltung

Archiv des Umbruchs

IN DER NACHT KAMEN MIR IMMER DIE IDEEN GEFLOGEN…
ARCHIV DES UMBRUCHS. Eine dokumentarische Recherche
Premiere am 26. März 2010 um 20.15 Uhr im Gorki Studio Berlin

Seit Januar 2009 arbeiten Anja Mayer und Andreas Kebelmann (Agentur Kriwomasow) in Wittenberge an einem ARCHIV DES UMBRUCHS zur vorsorglichen Aufbewahrung historisch gewordener Erfahrungen und Kulturtechniken. Den Bestand dieses Archivs bilden Erzählungen Wittenberger Bürger zu charakteristischen Bereichen der Alltags- und Arbeitspraxis in der ehemaligen Industriestadt: Nähen, Kleingarten, Eisenbahn und Hafen. In Kooperation mit dem Forschungsverbund „’Social Capital’ im Umbruch europäischer Gesellschaften“ und Wittenberger Bildungs- und Sozialeinrichtungen wurden Projekte entwickelt, die an altes, scheinbar nutzlos gewordenen Wissen mit neuen Fragen anknüpfen. Das ARCHIV DES UMBRUCHS erschließt Techniken wie Nähen und Kleingartenbewirtschaftung oder Orte wie den Elbhafen in ihrer biografischen Bedeutung und fragt nach ihrer einstigen und künftigen sozialen Funktion. An vier Abenden im Gorki Studio wird das ARCHIV DES UMBRUCHS öffentlich zugänglich gemacht und wissenschaftlich erläutert.

Von und mit Anja Mayer, Andreas Kebelmann, Dominik Scholl, Daniel Belasco Rogers. In Zusammenarbeit mit Anna Eckert, Inga Haese, André Schönewolf, Michael Thomas, Andreas Willisch, Rudolf Woderich.
Es lesen Anika Baumann und Leon Ullrich.

Über Leben im Umbruch

Mit der Premiere von IM RÜCKEN DIE STADT startet am Samstag, den 30. Januar 2010, im Gorki Studio Berlin die Uraufführungsreihe ÜBER LEBEN IM UMBRUCH. Im Auftrag des Maxim Gorki Theaters Berlin entwickelten die Autoren Fritz Kater, Thomas Freyer, Philipp Löhle und Juliane Kann Theaterstücke, die auf die Analysen der Projektwissenschaftler unmittelbar Bezug nehmen. Wo die Forscher auf Exklusion, Fragmentierung, Schrumpfung stoßen, finden die Dramatiker Zurückgebliebene, Wiederkehrer und eine Stadt, die im Fieber liegt. Bis Anfang Juni 2010 werden die Ergebnisse dieser einmaligen transdisziplinären Zusammenarbeit öffentlich vorgestellt.

Programm

Presse März 2010

27.3.2010
Verein fordert Antwort von Wissenschaftlern
In: Brandenburger Allgemeine

26.3.2010
Vorgeführte Verlierer
In: taz

25.3.2010
Dokumentation im Gorki-Theater
Andere Bilder als das Stereotyp
In: taz

25.3.2010
SOZIALES: Schimmel der Tristesse
Viele Wittenberger hadern mit der medialen Darstellung ihrer Stadt / Manche finden die Beobachtungen zutreffend
In: Märkische Allgemeine

25.3.2010
Erforschungen: Profis treffen auf Profis
In: Märkische Allgemeine

24.3.2010
FORUM: Industriestädte im Dialog
Vertreter von Pirmasens und Wittenberge treffen sich
In: Märkische Allgemeine

24.3.2010
“Im Rücken die Stadt”
Theaterstück soll das “kommunikative Beschweigen” der Wittenberger beenden
In: Brandenburger Allgemeine

21.3.2010
Wittenberge im Umbruch - Resignation oder Neuanfang?
In: rbb THEODOR

13.3.2010
Inga Haese: Willkommen in der Geschmackspostmoderne!
In: taz

11.3.2010
Studie: Sachlichkeit nötig
Gordon Hoffmann zu Forschungsprojekt
In: Märkische Allgemeine

10.3.2010
Die Anwesenheit des Abwesenden
In: Sächsische Zeitung

10.3.2010
Zur Wittenberge-Studie: Unangemessene Dramatisierung
In: Märkische Allgemeine

10.3.2010
Zu den Reaktionen auf die Wittenberge-Studie:
Unverständlicher Aufschrei
In: Märkische Allgemeine

10.3.2010
Zur Wittenberge-Studie: Kritik ist überzogen
In: Märkische Allgemeine

7.3.2010
Langzeitstudie über Wittenberge
rbb-online: Brandenburg aktuell
In: rbb Fernsehen - Brandenburg aktuell

6.3.2010
Das Wittenberge-Projekt
Ein Gespräch mit Andreas Willisch
In: Berliner Zeitung

6.3.10
Die jüngste Wittenberge-Studie hält Michael Beeskow für ziemlich verfehlt
In: Märkische Allgemeine

6.3.10
Wittenberge einseitig nur als Verlierer der Wende dargestellt
Protest Landrat, Bürgermeister, Parlamentsvorsteher und WIW-Chef verlangen Richtigstellung durch Initiatoren des Projektes “Archiv im Umbruch”
In: Märkische Allgemeine

4.3.2010
“Wir mussten uns der Stadt langsam annähern”
In: Die Zeit online

4.3.2010
Was läuft in Wittenberge?
In: Zeit-Magazin

4.3.2010
Studie zeichnet Wittenberge im Umbruch
In: Prignitzer

3.3.2010
Wittenberge und das “harte Gesetz der Wahrscheinlichkeit”
In: Stern

3.3.2010
Niedergang einer Kommune
Als die Forscher in der Stadt blieben
In: Frankfurter Rundschau

3.3.2010
Vom Wir zum Ich
Medien Wittenberge und das “Zeit-Magazin”
In: Märkische Allgemeine

3.3.2010
Ostdeutsche Gesellschaft zerfällt
In: Neues Deutschland

3.3.2010
Wittenberge ist überall
In: Die Welt

3.3.2010
Langzeitstudie zeigt Zerfall des Wir-Gefühls in Ostdeutschland
In: Hamburger Abendblatt

3.3.2010
Die Mustermänner des Ostens
In: Berliner Kurier

3.3.2010
Angst vor sozialer Ansteckung
In: Tagesspiegel

2.3.2010
Mit Adleraugen: Langzeitstudie - Ein Zeugnis der Armut
In: Märkische Oderzeitung

2.3.2010
Die “brutale Wahrheit” von Wittenberge.
In: Tagesanzeiger.ch

2.3.2010
Wittenberge - Stadt mit wenig Perspektiven?
Im: INFOradio

2.3.2010
Ein ostdeutsches Labor
In: der Freitag

Pirmasens - Schuhstadt im Umbruch

Pirmasens liegt ganz im Westen Deutschlands und die politischen Verhältnisse gelten als besonders stabil. Doch die Stadt ist auch von industriellem Rückbau, Bevölkerungsschwund, sozialer Exklusion und Schrumpfung betroffen wie das 600 km östlich gelegene Wittenberge.
Während in Wittenberge die Ölmühle und der Singer-Turm des Nähmaschinenwerks Veritas für die enorme Entwicklung der landwirtschaftlich geprägten Stadt in der Industrialisierung stehen, so sind die Schuhfabriken in Pirmasens Denkmäler der wirtschaftlichen Prosperität bis in die 1970er-Jahre.
„Die Pirmasenser waren schon immer groß im Überleben“, heißt es in einem Bildband von Helmuth Schäfer (1996). Er bezieht sich zum einen auf den Gründungsmythos, als die Pirmasenser Grenadiere nach dem Tod des Landgrafen Ludwig IX. aus ihren Uniformen Schuhe flickten, um zu überleben. Zum anderen meint Schäfer auch die Gegenwart: Das Überleben in der Südwestpfalz nach dem Einbruch der Schuhindustrie.
Ist die ostdeutsche Umbruchserfahrung der westdeutschen Niedergangserfahrung vielleicht näher als bislang angenommen? Wie (über)leben die Menschen in den zwei exemplarischen Städten heute?
Das Projekt bindet Pirmasens in das Forschungsprojekt zum Leben im Umbruch ein.
Im November 2009 reist das Team aus WissenschaftlerInnen und KünstlerInnen nach Pirmasens. Dort wird das Gespräch mit den Akteuren aus Zivilgesellschaft, Verwaltung und Wirtschaft gesucht und ein Dialog über das Leben im Umbruch zwischen Wittenberge und Pirmasens begonnen.
Im März 2010 findet dazu ein Forum in Wittenberge statt.